Können Roboter zum großen Corona-Helfer werden?

Impluse RegionRuhr Ausgabe 10 GoGaS Dortmund

Einsatzorte gibt es auch in der Arbeitswelt: Büroschluss nach einem Tag mit Publikumsverkehr. Wie lange halten sich Viren auf Oberflächen und in der Luft? Die Beschäftigten sind verunsichert. Doch mit dem Feierabend macht sich Kollege Roboter auf den Weg. Ähnlich wie ein Saugroboter wandert er durch alle Räume und desinfiziert mit UV-Licht. Das Unternehmen GoGaS Goch GmbH & Co. KG aus Dortmund bietet bereits einen Desinfektionsroboter mit UV-Licht an.

Eine große Herausforderung liegt daher im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Wie kann ein Roboter einzelne Fälle genau unterscheiden, passend auf verschiedene Möglichkeiten reagieren und Anomalien schnell erkennen? Prof. Straßmann sieht noch Handlungsbedarf: „Wir stecken da noch in den Kinderschuhen. Die Systeme müssten noch intelligenter werden. Denn wenn wir unsere Technologien in der Medizin einsetzen möchten, muss die Betriebssicherheit erhöht werden. Doktor Roboter darf schließlich keine Fehler machen!“

Vieles ist im Zusammenhang von Robotik und Pandemien denk- und realisierbar. Um menschliche Kontakte und Übertragungswege zu reduzieren, können Roboter ein ganz wichtiger Baustein sein. Am Ende bleibt es aber auch eine Frage der Akzeptanz und des Vertrauens, ob Roboter zum großen Helfer in Pandemien werden.

Sie können die vollständige Veröffentlichung hier öffnen (Klick):

https://www.gogas.com/sites/default/files/downloads/10_indie_regionruhr_impulse_4.0_oktober_2020.pdf

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